Hotel Hannover

Sehenswürdigkeiten in Hannover

Altes Rathaus

Altes Rathaus

Der älteste Teil des Alten Rathauses in Hannover stammt aus dem Jahre 1410. In den folgenden 100 Jahren wurde es Schritt für Schritt weiter gebaut. Das Alte Rathaus steht in der Altstadt Hannovers gegenüber der Marktkirche und bei der Markthalle. Ende des 19. Jahrhunderts sollte es wegen Baufälligkeit abgerissen werden, was eine Bürgerinitiative verhindern konnte. In diesem Zusammenhang wurde es von dem Architekten Conrad Wilhelm Hase wieder hergestellt. Heute befinden sich in dem Alten Rathaus ein Standesamt, mehrere Geschäfte und das Restaurant „Altes Rathaus Hannover“.

Altstadt

Altstadt

Die Altstadt von Hannover zieht sich vom Steintor bis zum Aegidientorplatz und glänzt mit ihren zum Teil noch erhaltenen Fachwerkhäusern, den engen Gassen und der mittelaltertypischen, elliptischen Grundstruktur. In der Altstadt befinden sich auch das älteste Fachwerkhaus Hannovers aus dem Jahre 1566 und die älteste Kirche in Hannover, die Kreuzkirche, 1333 gebaut. Eine Besonderheit in der Altstadt von Hannover ist der so genannte „Rote Faden“. Er ist auf das Straßenpflaster gemalt und führt mit einer Länge von 4200 Metern die Touristen quer durch die Altstadt an 36 Sehenswürdigkeiten vorbei.

CeBIT

Seit 1986 findet jedes Frühjahr in Hannover die größte IT-Messe weltweit statt. Die CeBIT - „Centrum der Büro- und Informationstechnik“ präsentiert digitale Lösungen aus der Informations- und Kommunikationstechnik für die Industrie und den Handel, aber auch den privaten Nutzer. Mit Produkten, Prototypen und Perspektiven präsentieren sich rund 6000 Aussteller Besuchern aus aller Welt. Parallel zur CeBIT finden seit 2008 die CeBIT Global Conferences statt. Hier erläutern bedeutende ITK-Wissenschaftler ihre Visionen und Prognosen für die zukünftige IT-Entwicklung.

Herrenhäuser Gärten

Herrenhäuser Gärten

Der erste Teil der Herrenhäuser Gärten wurde 1638 von Herzog Georg von Calenberg in Auftrag gegeben. Heute bestehen die Herrenhäuser Gärten aus dem Großen Garten, dem Berggarten, dem Georgengarten und dem Welfengarten. Der barocke Große Garten mit der Grotte von Niki de Saint Phalle wurde bis 1714 unter der Kurfürstin Sophie gestaltet. Heute finden dort Veranstaltungen wie Konzerte oder der Internationale Feuerwerkswettbewerb statt. Der Berggarten, gleichzeitig mit dem Großen Garten entstanden ist einer der ältesten Botanischen Gärten in Deutschland und beherbergt die größte Orchideensammlung Europas. Der Georgengarten wurde im 19. Jahrhundert angelegt und in seinem Zentrum befindet sich das Georgenpalais mit dem Wilhelm Busch Museum. In den im Welfengarten gelegenen Welfenschloss ist heute die Universität Hannover ansässig.

Historisches Museum

Das Historische Museum am Hohen Ufer der Leine wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Vaterländisches Museum gegründet und eröffnet. Der Beginenturm und ein Rest der Hannoveraner Stadtmauer aus dem Mittelalter wurden beim Bau in das Historische Museum integriert. Das Hauptaugen merk des Museums liegt auf der Dauerausstellung „750 Jahre Hannover“. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Siedlung "honovere" zu der Großstadt Hannover. Weitere Ausstellungsabteilungen im Historischen Museum sind die Abteilung Landesgeschichte und die Abteilung vom Leben auf dem Lande in Hannover.

Marktkirche

Marktkirche

1238 wurde die Marktkirche am Hanns-Lilje-Platz als Georgskirche erstmals urkundlich erwähnt, doch der eigentliche Ursprung der Kirche wird im 12. Jahrhundert vermutet. Die gotische Marktkirche ist die größte der Hannoveraner Kirchen und besitzt mit knapp hundert Metern auch den höchsten Turm. Heute ist die Marktkirche Sitz des Stadtbischofs. Sie ist auch Veranstaltungsort für große Gottesdienste und wird zugleich als Konzertsaal benutzt.

Maschsee

Maschsee

Um die Arbeitslosenzahlen, bedingt durch die Weltwirtschaftskrise 1929/1930 zu senken und die Hochwassergefahr der Leine-/Ihmegegend zu reduzieren wurde das Projekt Maschsee ins Leben gerufen. Der 1935 fertiggestellte künstliche See hat eine Fläche von 0,8 Quadratkilometern und lädt heute zum Zeitvertreib ein. Um den Maschsee befinden sich einige Schulen, Clubs und Ausleihmöglichkeiten für Wassersportaktivitäten wie Segeln, Surfen und Rudern. Das Naherholungsgebiet Maschsee ist jedes Jahr Schauplatz vieler Veranstaltungen wie Regatten und andere Bootsrennen oder dem Maschseefest. Am Maschsee befindet sich auch ein Strandbad, und eine Besonderheit an dem See ist der erste Inline-Skater-Biergarten in Deutschland.

Neues Rathaus

Neues Rathaus

Das Neue Rathaus in Hannover wurde von den von den Architekten Eggert und Halmhuber entworfen und 1913 fertiggestellt. Der wilhelminische Bau steht bedingt durch das sumpfige Gelände auf 6026 Buchenpfählen. Heute ist das Neue Rathaus Sitz des Oberbürgermeisters von Hannover. In der Rathaushalle kann man die Entwicklung der Stadt anhand von vier Stadtmodellen ab dem Jahre 1689 nachvollziehen. Über der Rathaushalle befindet sich eine knapp 100 Meter hohe Kuppel mit einer Aussichtsplattform, auf die man mit dem weltweit einzigartigen Bogenaufzug kommt.

Opernhaus Hannover

Opernhaus Hannover

Das Opernhaus in Hannover wurde von dem Architekten Georg Ludwig Friedrich Laves entworfen und 1852 fertiggestellt. Im gleichen Jahr wurde die Oper mit „Hochzeit des Figaros“ von Mozart eingeweiht. Das Opernhaus war ursprünglich das königliche Hoftheater und ist seit 1921 Staatsoper von Hannover. Die Staatsoper gehört mit über 30 Sängerinnen und Sängern, beziehungsweise 28 Tänzerinnen und Tänzern zu den größten Ensembletheatern im deutschsprachigen Raume.

Wilhelm Busch Museum

Wilhelm Busch Museum

1930 wurde die Wilhelm Busch Gesellschaft in Wiedensahl gegründet. Ihre Aufgabe war es Buschs Geburtshaus und sein kulturelles Erbe zu bewahren. Im laufe der Jahre entstand eine große Sammlung, die bald ein eigenes Museum benötigte. 1937 war es so weit, am Rustplatz in Hannover wurde das Wilhelm Busch Museum eröffnet. Seit 1950 befindet es sich im Georgen Palais in den Herrenhäuser Gärten. Das Wilhelm Busch Museum, auch „Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik“ genannt zeigt neben der einzigartigen Wilhelm Busch Sammlung wechselnde Ausstellungen von zeitgenössischen Karikaturisten, wie William Hogarth, Francisco de Goya oder Tomi Unger.